STROM NACHRICHTEN

Strompreise in Deutschland starten 2026 auf niedrigstem Niveau seit Jahren

Die Strompreise für Neukunden in Deutschland sind zu Beginn des Jahres 2026 deutlich gesunken. Nach aktuellen Auswertungen von Strom-Report liegt der bundesweite Durchschnittspreis Anfang Januar bei 22,7 Cent je Kilowattstunde (Ct/kWh). Das sind 6,2 Cent weniger als vor einem Jahr – ein Rückgang von rund 21 Prozent im Jahresvergleich.

Damit erreichen die Preise den niedrigsten Stand seit Beginn der Energiekrise. Noch bis weit in das Jahr 2025 hinein hatten sich die Tarife auf vergleichsweise hohem, aber stabilem Niveau bewegt. 

Strompreise 2026 sind 21% günstiger als im Vorjahr

Vom Plateau zum schnellen Preissturz

Die Entwicklung der letzten Monate macht den Preisrutsch deutlich: Nach Monaten mit stabilen 27 bis 28 Cent je Kilowattstunde sind die Preise zum Jahreswechsel spürbar gefallen – so niedrig wie seit 2021 nicht mehr. Der Rückgang zu Jahresbeginn 2026 ist kein  statistischer Zufall. Er zeigt, dass sich am Markt einiges bewegt hat.

Spürbare Entlastung für Haushalte

Für private Haushalte bedeutet das unmittelbar geringere Kosten. Wer Anfang 2025 in einen Neukundentarif wechselte, musste bei einem Verbrauch von 4.000 kWh etwa 1.156 Euro zahlen. Im Januar 2026 kostet die gleiche Menge Strom nur noch 908 Euro  - eine zusätzliche Ersparnis von rund 248 Euro pro Jahr. 


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Warum die Strompreise 2026 fallen

Andere Marktanalysen (Check24/Verivox) bestätigen den Abwärtstrend: Der durchschnittliche Neukundenpreis Anfang 2026 liegt demnach ebenfalls nahe der 23-Cent-Marke. Gründe dafür sind:

1. Gesenkte Netzentgelte

Zum Januar 2026 wurden die Netzentgelte deutlich reduziert. Sie machen einen großen Teil des Strompreises aus. Staatlich unterstützte Zuschüsse haben dazu geführt, dass die Entgelte in vielen Regionen sinken – mit direkter Wirkung für Verbraucher.
Diese Anbieter senken die Preise 2026

2. Entspannung bei den Beschaffungskosten


Nach den extremen Preisausschlägen an den Stromgroßhandelsmärkten 2022 und 2023 hat sich die Lage beruhigt. Die Versorger profitieren von stabileren Beschaffungskosten, die besonders in den Neukundentarifen spürbar werden.

3. Starker Wettbewerbsdruck

Der deutsche Strommarkt bleibt hart umkämpft. Viele Anbieter setzen auf aggressive Preisstrategien und Boni von 30 bis 40 Prozent, um neue Kunden zu gewinnen. Das treibt die Bewegung bei den günstigsten Tarifen voran und vergrößert die Lücke zu den Bestandskunden, die zu Jahresbeginn noch 32,9 Cent zahlten.

Datum: 13.Januar 2026
Author: Linda Marie Holm

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