
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 70,6 Milliarden Kilowattstunden Solartrom (70,6 TWh) aus Photovoltaikanlagen ins deutsche Stromnetz eingespeist. Damit hat die Photovoltaik aktuell einen Anteil von 16,8 % an der Stromerzeugung in Deutschland (netto). Weitere 16,9 TWh wurden im Eigenverbrauch genutzt. Zusammen haben deutsche Solaranlagen damit 87,5 TWh erzeugt - so viel wie nie zuvor. Photovoltaik ist 2025 die zweitwichtigiste Energiequelle im deutschen Strommix.
Ende 2025 lieferten rund 5,7 Millionen Solaranlagen 16,8 % des im Jahresverlauf in Deutschland produzierten Stroms und der Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung steigt kontinuierlich weiter.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz [EEG] hatte viel zum rasanten Wachstum beigetragen, war aber auch für die stark rückläufigen Zubauzahlen der letzten Jahre mitverantwortlich. Der deutsche Solarmarkt brach 2013 ein und blieb dann viele Jahre selbst hinter den schmalen Ausbauzielen der damaligen Bundesregierung [2,4 – 2,6 GW] zurück. 2018 kam der Markt wieder zaghaft in Schwung und 2024 wurden bereits wieder Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 17,5 Gigawatt [peak] neu installiert. Laut Meldung der Bundesnetzagentur gab es 2025 einen Zubau von 16,5 Gigawatt PV-Leistung.
Damit wurde das von der Bundesregierung für 2025 vorgesehene Ausbauziel von 15 Gigawatt übertroffen. Die installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland stieg bis Ende 2025 auf insgesamt 117 Gigawatt (peak) – und liegt damit deutlich vor der Windkraft, die auf 77,6 Gigawatt kommt.
Quellen: BMWK BSW-Solar Fraunhofer ISE MaStR UBA Stand: [Januar 2026]
5,7 Millionen Photovoltaik Anlagen sind in Deutschland installiert (Stand Jan 2026) → Was, Wie viel und Wo
117 Gigawatt Photovoltaik Gesamtleistung sind in Deutschland installiert (Stand Jan. 2026)
16,8 % betrugt der PV-Anteil an der deutschen Stromerzeugung 2025 (Strommix 2025, netto)
16,46 Gigawatt Potovoltaik-Leistung wurden 2025 in Deutschland neu installiert (Stand Jan. 2026)
2025 gingen 869.170 neue Solaranlagen ans Netz: 435.553 Gebäudesolaranlagen (7.817 MW), 2.336 Freiflächensolaranlagen (8.193 MW) und 431.281 Balkonkraftwerke (532 MW)
70,6 Mrd. Kilowattstunden Solarstrom wurden 2025 in Deutschland erzeugt und eingespeißt, zzgl. 16,9 Mrd. kWh Eigenverbrauch
60 Mio. Tonnen Emissionen CO₂ wurden im Jahr 2025 durch Phototvoltaik vermieden (Äquivalent)
11,98 Mrd. kWh ist der Solarstromertrag des Rekordmonats Juni 2025 (inkl. Eigenverbrauch)
Photovoltaik überholte 2025 Braunkohle (67,21 TWh) und Gas (56,55 TWh) bei der Stromerzeugung (Werte Netto)

Die Photovoltaik hat im Jahr 2025 einen neuen Rekordbeitrag zur Stromerzeugung in Deutschland geleistet. Insgesamt speisten Solaranlagen rund 70,6 TWh ins öffentliche Netz ein, hinzu kamen 16,9 TWh Eigenverbrauch. Die Photovoltaik produzierte damit rund 6 TWh mehr Strom als 2024 und erhöhte ihren Anteil am deutschen Strommix um etwa 2,5 Prozentpunkte auf 16,8 Prozent. Damit rückte Solarenergie zur zweitwichtigsten Energieform im deutschen Strommix auf und überholte die fossilen Energiequellen Braunkohle und Gas.
Begünstigt wurde der Zuwachs durch außergewöhnlich gute Wetterbedingungen: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zählte das Jahr 2025 mit mehr als 1.945 Sonnenstunden zu den fünf sonnigsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951. Besonders deutlich zeigte sich der Trend im Juni, als mit 10,04 TWh so viel Solarstrom wie nie zuvor in einem Monat ins Netz eingespeist wurde; zusätzlich wurden 1,94 TWh direkt verbraucht. Auch abseits der Sommermonate legte die Solarstromerzeugung zu: In den vergleichsweise sonnenarmen Zeiträumen von Januar bis März stieg die Produktion um 34 %, von Oktober bis Dezember um 27 % gegenüber den Vorjahren.
Deutschlands Batteriespeichermarkt wächst kräftig weiter. Gemäß Marktstammdatenregister waren bis Ende 2025 Großbatteriespeicher mit einer Bruttoleistung von rund 2,4 Gigawatt (GW) und einer nutzbaren Kapazität von etwa 3,2 Gigawattstunden (GWh) in Betrieb. Weitere Projekte mit rund 5,0 GW Leistung und 10,4 GWh Kapazität befinden sich in Planung. Deutlich größer ist der Markt für Heimspeicher: Rund 2,4 Millionen Batteriespeicher waren Ende 2025 installiert, meist in Kombination mit Photovoltaikanlagen. Ihre kumulierte Kapazität liegt bei über 25 GWh. Allein 2025 kamen knapp 600.000 neue stationäre Speicher mit rund 6,5 GWh hinzu – ein Kapazitätsplus von etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die installierte Speicherkapazität von 25 GWh reicht aus, um rechnerisch rund 3,8 Millionen Haushalte einen ganzen Tag lang mit Strom zu versorgen. (2-Personen-Haushalt mit 2.400 kWh p.a.)
Quellen: Fraunhofer ISE, DWD, BWS, MaStR, Bundesnetzagentur(via PV-Magazin)
Die Stromerzeugung aus Photovoltaik, eine umweltschonende Alternative zu Kohle und Gas, sorgte dafür, dass 2025 knapp 60 Millionen Tonnen Emissionen des klimaschädlichen Treibhausgases CO₂ eingespart werden konnten. [Mio. t CO₂ Aquivalänt, Hochrechnung auf Basis UBA 2024]
Aktuell sind in Deutschland rund 5,7 Millionen Photovoltaikanlagen (exakt 5.712.207) mit einer Leistung von 117 Gigawatt installiert und im Marktstammdatenregister registriert. (Bundesnetzagentur, MarktStammdatenRegister Stand 13. Jan. 2026)
Die Anzahl der sogenannten Balkonkraftwerke lag bei 1.216.128 Stück, doch aufgrund ihrer geringen Leistung tragen diese Steckersolargeräte nur einen sehr geringen Teil zur neu installierten PV-Leistung bei.
| Jahr | PV- Stromerzeugung |
|---|---|
| 2025 | 70,6 TWH |
| 2024 | 59,8 TWH |
| 2023 | 53,5 TWH |
| 2022 | 54,3 TWH |
| 2021 | 45,3 TWH |
| 2020 | 45,5 TWH |
| 2019 | 41,7 TWH |
| 2018 | 40,8 TWH |
| 2017 | 35,4 TWH |
| 2016 | 34,5 TWH |
| 2015 | 35,2 TWH |
| 2014 | 33,0 TWH |
Quelle: Fraunhofer ISE 2025, Netto
| Jahr | PV-Zubau |
|---|---|
| 2025 | 16.458 MW |
| 2024 | 17.492 MW |
| 2023 | 15.466 MW |
| 2022 | 7.592 MW |
| 2021 | 5.716 MW |
| 2020 | 4.890 MW |
| 2019 | 3.780 MW |
| 2018 | 2.940 MW |
| 2017 | 1.610 MW |
| 2016 | 1.525 MW |
| 2015 | 1.498 MW |
| 2014 | 1.899 MW |
Quelle: BNetzA 01/2026
Karte: Installierte Photovoltaik Leistung in Deutschland nach Bundesland 2025
Stromerzeugung aus Photovoltaik Anlagen in Deutschland im Jahresverlauf 2025
In Deutschland sind von Flensburg bis Freiburg rund 5,7 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 117 Gigawatt [GW] installiert. Damit sind rein rechnerisch pro Quadratkilometer [km²] Fläche in Deutschland 327 Kilowatt Solar-Leistung installiert.
Photovoltaik-Leistung in kW pro km2 [Stand Jan 2026, Daten siehe Tabelle]
39% der in Deutschland installierten Solarleistung steht im Süden der Republik in den beiden entwicklungsstärksten Ländern Bayern [31.452 MW] und Baden-Württemberg [14.640 MW]. In Berlin ist pro Quadratkilometer Fläche die meiste Solar-Leistung [549 kW/km²] installiert, dicht gefolgt vom Saarland mit 459 kW/km² und Bayern mit 446 kW/km² installierter PV-Leistung. Schlusslicht der Länderstudie sind im Süden Thüringen [198 kW/km²] und im Norden Mecklenburg-Vorpommern [216 kW/km²].
Photovoltaik-Leistung in Deutschland pro Kopf
Pro Kopf sind in Deutschland ca. 1.400 Watt Photovoltaik-Leistung ans Netz angeschlossen [117 GW/83,6 Mio. Einwohner Ende 2024]. Beim Pro-Kopf-Wert installierter PV-Leistung ist Brandenburg der absolute Spitzenreiter mit mit 3.465 Watt. Auf Platz 2 folgt Mecklenburg-Vorpommern mit 3.191 Watt pro Kopf, dann Sachsen-Anhalt mit 2.711 Watt Solarleistung pro Kopf. Am wenigsten Photovoltaik-Leistung pro Einwohner ist in den Stadtstaaten Berlin [133 W] und Hamburg [134 W] installiert. Bei den Bundesländern stellt Nordrhein-Westfalen mit 788 Watt pro Kopf das Schlusslicht.
2025 wurden neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 16,5 GW neu installiert. Das ist 1 Gigawatt weniger als im Vorjahr [17,5 GW]. Bayern führt den Bundesländervergleich hinsichtlich des Zubaus an – mit einem Plus von 4.537 Megawatt neuer PV-Leistung in 2025. Baden-Württemberg liegt mit 2.069 MW neu installierter Solar-Leistung auf Platz 2 vor Nordrhein-Westfalen [1.963 MW].
| Bundesland | Installierte PV-Leistung gesamt |
PV-Zubau 2025 | PV-Leistung in Watt pro Kopf |
Solarleistung in kW pro km² |
Anzahl der PV-Einheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 14.640 MW | 2.069 MW | 1.302 W | 410 kW | 920.634 |
| Bayern | 31.452 MW | 4.537 MW | 2.374 W | 446 kW | 1.313.671 |
| Berlin | 489 MW | 94 MW | 133 W | 549 kW | 55.817 |
| Brandenburg | 8.858 MW | 870 MW | 3.465 W | 299 kW | 171.485 |
| Bremen | 189 MW | 49 MW | 268 W | 451 kW | 15.641 |
| Hamburg | 250 MW | 60 MW | 134 W | 331 kW | 26.881 |
| Hessen | 5.405 MW | 680 MW | 861 W | 256 kW | 383.888 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 5.022 MW | 792 MW | 3.191 W | 216 kW | 85.619 |
| Niedersachsen | 10.387 MW | 1.488 MW | 1.298 W | 218 kW | 637.758 |
| Nordrhein-Westfalen | 14.218 MW | 1.963 MW | 788 W | 417 kW | 1.044.790 |
| Rheinland-Pfalz | 5.936 MW | 801 MW | 1.437 W | 299 kW | 338.429 |
| Saarland | 1.179 MW | 140 MW | 1.165 W | 459 kW | 67.931 |
| Sachsen | 5.437 MW | 746 MW | 1.345 W | 295 kW | 204.215 |
| Sachsen-Anhalt | 5.790 MW | 1.017 MW | 2.711 W | 283 kW | 130.193 |
| Schleswig-Holstein | 4.579 MW | 807 MW | 1.547 W | 290 kW | 192.117 |
| Thüringen | 3.207 MW | 346 MW | 1.527 W | 198 kW | 123.138 |
| Gesamt Deutschland | 117.038 MW | 16.458 MW | 1.400 W | 327 kW | 5.712.207 |
Quelle: Bundesnetzagentur, Destatis
Während Balkonmodule fast ein Fünftel aller Solaranlagen in Deutschland stellen, entfällt der Großteil der installierten Leistung auf Dach- und Freiflächenanlagen. (Stand Jan. 2026)
| Anlagentyp | Anzahl der Anlagen | Installierte Leistung |
|---|---|---|
| Dachsolaranlagen (Gebäude) | 4.474.362 | 76.015 MW |
| Freiflächenanlagen (Solarparks) | 21.717 | 39.801 MW |
| Steckerfertige Solaranlagen (Balkonmodule) | 1.216.128 | 1.223 MW |
Die Solarleistung in Deutschland hat Ende 2025 erstmals deutlich die Marke von 117 Gigawatt (GW) überschritten und verteilt sich zunehmend auf unterschiedliche Anlagentypen. Den größten Anteil stellen weiterhin Dachsolaranlagen: Rund 4,47 Millionen Anlagen auf Wohn-, Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden kommen zusammen auf etwa 76 GW installierte Leistung. Gleichzeitig gewinnen Solarparks stark an Bedeutung. Die rund 21.700 Freiflächenanlagen liefern bereits knapp 40 GW und prägten 2025 erstmals den Markt: Der Zubau durch Anlagen in Solarparks lag mit rund 8,2 GW über dem der Dachanlagen (7,8 GW). Steckerfertige Solaranlagen, häufig als Balkonmodule bezeichnet, haben sich parallel zu einem Massenphänomen entwickelt. 1,22 Millionen Balkonmodule waren Ende 2025 registriert, der Großteil davon (1,16 Mio.) wurde in den vergangenen drei Jahren installiert. Mit rund 1,2 GW bleibt ihr Beitrag zur Gesamtleistung zwar überschaubar, sie markieren jedoch den Einstieg vieler Haushalte in die eigene Stromerzeugung.
| Bundesland | Steckerfertige Solaranlage (sog. Balkonkraftwerk) |
Gebäudesolaranlage | Freiflächensolaranlage** | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Leistung | Anzahl | Leistung | Anzahl | Leistung | |
| Baden-Württemberg | 161.095 | 160 MW | 757.829 | 12.188 MW | 1.710 | 2.292 MW |
| Bayern | 185.266 | 184 MW | 1.121.740 | 18.518 MW | 6.665 | 12.750 MW |
| Berlin | 23.212 | 22 MW | 32.578 | 463 MW | 27 | 4 MW |
| Brandenburg | 43.480 | 47 MW | 126.425 | 2.717 MW | 1.580 | 6.095 MW |
| Bremen | 6.466 | 7 MW | 9.160 | 181 MW | 15 | 2 MW |
| Hamburg | 9.174 | 9 MW | 17.685 | 239 MW | 22 | 2 MW |
| Hessen | 91.238 | 89 MW | 291.401 | 4.352 MW | 1.249 | 965 MW |
| Mecklenburg-Vorpommern | 25.336 | 25 MW | 59.146 | 1.712 MW | 1.137 | 3.286 MW |
| Niedersachsen | 156.528 | 160 MW | 479.857 | 8.540 MW | 1.373 | 1.687 MW |
| Nordrhein-Westfalen | 241.457 | 245 MW | 801.554 | 12.773 MW | 1.779 | 1.201 MW |
| Rheinland-Pfalz | 74.365 | 76 MW | 263.048 | 3.989 MW | 1.016 | 1.872 MW |
| Saarland | 15.919 | 17 MW | 51.767 | 706 MW | 245 | 456 MW |
| Sachsen | 65.259 | 63 MW | 137.481 | 2.679 MW | 1.475 | 2.695 MW |
| Sachsen-Anhalt | 34.128 | 36 MW | 94.701 | 2.586 MW | 1.364 | 3.168 MW |
| Schleswig-Holstein | 50.767 | 51 MW | 140.646 | 2.411 MW | 704 | 2.117 MW |
| Thüringen | 32.438 | 34 MW | 89.344 | 1.961 MW | 1.356 | 1.213 MW |
| Gesamt 2025 | 1.216.128 | 1.223 MW | 4.474.362 | 76.015 MW | 21.717 | 39.801 MW |
Quelle: Bundesnetzagentur, Destatis
In der Photovoltaik ist die feste Einspeisevergütung die marktdominierende Art des Energieverkaufs. Nach Anschluss der Anlage ans Stromnetz erhält der Anlagenbetreiber eine festgelegte und garantierte Vergütung für den eingespeisten Solarstrom über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage kann so genau prognostiziert werden. Doch die Höhe der Einspeisevergütung wird regelmäßig angepasst [Degression]. Zur Jahrtausendwende wurde für die Kilowattstunde Solarstrom von der Dachanlage ein EEG-Vergütungssatz von etwa 50 Cent gezahlt. Dieser stieg bis 2004 auf 57,4 Cent und liegt seit 1. Februar 2026 bei 12,09 Cent pro Kilowattstunde.
Die EEG-Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen 2026 folgt weiterhin dem halbjährlichen Degressionsmechanismus des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Für Anlagen, die zwischen dem 1. Februar und 31. Juli 2026 neu in Betrieb gehen, beträgt die Vergütung für überschüssig eingespeisten Solarstrom (Teileinspeisung) bis zu 7,78 Cent pro Kilowattstunde, während bei Volleinspeisung bis zu 12,35 Cent/kWh gezahlt werden – jeweils für kleine Dachanlagen bis 10 kWp. Für größere Anlagen sinken die Sätze gestaffelt, etwa auf 6,74 ct/kWh bzw. 10,35 ct/kWh. Diese Fördersätze werden ab 1. August 2026 planmäßig leicht reduziert, bevor sie erneut halbjährlich angepasst werden. Die Vergütung wird für 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert, bietet damit Planungssicherheit und unterstreicht die fortlaufende staatliche Unterstützung des PV-Ausbaus.
| Dachanlagen/ Gebäudesolaranlagen) |
Leistungsklasse | Vergütung 2026 (ct/kWh) |
|---|---|---|
| Überschusseinspeisung (mit Eigenverbrauch) |
bis 10 kWp | 7,78 ct/kWh |
| 10–40 kWp | 6,73 ct/kWh | |
| 40–100 kWp | 5,50 ct/kWh | |
| Volleinspeisung (kein Eigenverbrauch) |
bis 10 kWp | 12,35 ct/kWh |
| 10–100 kWp | 10,35 ct/kWh |
Quelle: Einspeisevergütung BMWK/ZSW AGEB und Bundesnetzagentur
Die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom und der Wechsel zu Ausschreibungsverfahren hatte den Investitions-Boom in der Photovoltaik vor knapp 15 Jahren vorerst gestoppt. Nachdem im Jahr 2010 der Investitions-Höchstwert von 19,6 Milliarden erreicht wurde, gingen die Investitionen jedes Jahr deutlich zurück. Zum Tiefpunkt der Solarkrise 2014 wurden nur noch 1,45 Milliarden € in den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen investiert.
Seitdem steigen die Investitionen in neue PV-Anlagen langsam aber stetig wieder an und lagen im Jahr 2022 schon wieder bei 8,2 Milliarden Euro. Die Investitionstätigkeit im PV-Sektor hat im Jahr 2023 noch einmal richtig zugelegt. Es wurden beachtliche 18,8 Milliarden Euro in den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen investiert, was ein Plus von 130% in nur einem Jahr. In 2024 wurden mit 16,7 Milliarden Euro etwas weniger investiert.
Die Investitionen in Photovoltaik machten 2024 mit 50% des Gesamtvolumens von 33,3 Mrd. € den größten Teil des Erneuerbaren Energienmarktes aus [+ Solarthermie 0,6%].
Die wirtschaftlichen Impulse aus dem Betrieb bestehender Photovoltaik-Anlagen wuchsen ebenfalls und lagen 2024 bei 2,2 Milliarden Euro [Solarthermie 0,4 Mrd. €]. Die Anzahl der in Deutschland ans Netz gegangenen Photovoltaik-Anlagen hatte 2024 mit mehr als 1 Million Neuinstallationen (1.098.825 Anlagen) einen neuen Rekordstand erreicht. 2025 gingen 869.170 ans Netz - Investitionszahlen werden erst im Feb. 2027 erwartet.
| Jahr | Investitionen Photovoltaik |
Investitionen Solarthermie |
|---|---|---|
| 2024 | 16,7 Mrd. € | 0,2 Mrd. € |
| 2023 | 18,8 Mrd. € | 0,4 Mrd. € |
| 2022 | 8,2 Mrd. € | 0,7 Mrd. € |
| 2021 | 5,2 Mrd. € | 0,6 Mrd. € |
| 2020 | 4,9 Mrd. € | 0,5 Mrd. € |
| 2019 | 3,4 Mrd. € | 0,4 Mrd. € |
| 2018 | 2,6 Mrd. € | 0,5 Mrd. € |
| 2017 | 1,7 Mrd. € | 0,5 Mrd. € |
| 2016 | 1,6 Mrd. € | 0,7 Mrd. € |
| 2015 | 1,5 Mrd. € | 0,8 Mrd. € |
| 2014 | 1,5 Mrd. € | 0,8 Mrd. € |
| 2013 | 3,4 Mrd. € | 0,9 Mrd. € |
| 2012 | 11,9 Mrd. € | 0,9 Mrd. € |
| 2011 | 15,9 Mrd. € | 1,1 Mrd. € |
| 2010 | 19,6 Mrd. € | 0,9 Mrd. € |
Quellen: Investitionen und wirtschaftliche Impulse, BMWE, ZSW 2026
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sollte stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der Photovoltaik schaffen. Durch die daraus erwachsene Planungs- und Investitionssicherheit sind in Deutschland bis 2011 auch rund 156.700 Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Industrie entstanden.
Ab 2012 erlebt die Photovoltaik-Branche jedoch einen strukturellen Wandel. Hohe Subventions-Einschnitte, Preisverfall und Wettbewerbsdruck haben zu zahlreichen Geschäftsniederlegungen geführt. Infolge des Förderrückgangs brach auch die Nachfrage nach Solaranlagen ein. Die Kürzungen kosteten nicht nur viele Arbeitsplätze in der Industrie, auch bei Installations- und Handwerksbetrieben gingen viele Jobs verloren. In nur 5 Jahren brachen 113.400 Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche weg. Waren 2011 noch 156.700 Menschen in der Sparte beschäftigt, sank die Zahl Ende 2016 auf nur noch 43.300. Seitdem erholt sich die PV-Branche wieder und sowohl die Zubau- als auch die Arbeitsmarktzahlen steigen wieder. In den Jahren 2022 & 2023 kam es zu einem deutlichen Anstieg der Beschäftigung um 43.200 Personen. Ende 2023 gab es bereits wieder 104.500 Arbeitsplätze in der Photovoltaik. Damit hat die Solar-Branche 26%-Anteil an der gesamten Beschäftigung bei den Erneuerbaren Energien (406.300 Jobs).
| Jahr | PV-Arbeitsplätze |
|---|---|
| 2023 | 104.500 |
| 2022 | 81.200 |
| 2021 | 61.300 |
| 2020 | 57.400 |
| 2019 | 48.900 |
| 2018 | 42.000 |
| 2017 | 39.900 |
| 2016 | 44.300 |
| 2015 | 48.000 |
| 2014 | 49.900 |
| 2013 | 70.200 |
| 2012 | 126.400 |
| 2011 | 156.700 |
| 2010 | 151.600 |
Quellen: BMWE, ZSW 2026